#NullachtEinTeam

FSV 08 Bissingen e. V.

Nullacht jetzt im Viertelfinale

Auch auf der Alb ließen die Oberliga-Köche des FSV 08 Bissingen nichts anbrennen und schafften mit einem 3:1-Erfolg beim Verbandsligisten VfL Pfullingen den Einzug ins WFV-Pokal-Viertelfinale. Dieser Wettbewerb der besten acht Verbliebenen ist laut WFV-Sprecher José Macias am 7. Oktober um 15.30 Uhr vorgesehen. Die Auslosung dazu im September. Alles hängt aber noch von der jeweiligen aktuellen Situation ab. Der Termin ist also noch nicht definitiv. Sicher ist dagegen nur: Die Bissinger werden dann einen dickeren Brocken zu verdauen haben.

Man nehme zwei erfahrene Torjäger wie Hemmerich und Gorgoglione, sich Geduld beim Garen und lasse sich die Suppe auch von einer peinlich unangemessenen, künstlich angelegten Stätte und verweigerten Elfmeter-Dreingaben nicht versalzen – und fertig ist ein Menü, das unterm Strich für die Nullachter doch noch recht bekömmlich war.

Bissingen begann sehr schwach, unkonzentriert und hätte auch höher als 0:1 ­– der VfL-Torschütze war in der 22. Minute Geiger – gegen die aufopfernd kämpfenden Gastgeber zurückliegen können. Da wurden gewisse Erinnerungen an den Oberliga-Auftakt gegen Reutlingen wach.

Nur gut aus Gäste-Sicht, dass keine zehn Minuten später „Ricci“ Gorgoglione einmal mehr  Torjäger-Qualitäten präsentierte und nach tollem Pass von Cosic zum 1:1 ausglich.

Schlecht dagegen, dass der Unparteiische keinen Elfmeter gab, als ein Pfullinger Abwehrspieler in der 37. Minute als „letzter Mann“ eine klare 08-Torchance mit der Hand vereitelt hatte. Sowohl ein Augen- als auch ein Hörproblem plagten den Schiedsrichter offensichtlich auch in der 58. Minute, als Götz in bester Position und deutlich hörbar „umgesenst“ wurde. Jedenfalls blieb auch hier der logische Elfmeterpfiff aus.

Allerdings hatte Hemmerich in der 55. Minute, nach prima Vorarbeit von Kunde, bereits das 2:1 für die Garcia-Elf besorgt. Und der gleiche Akteur machte in der 89. Minute dann auch vollends alles klar, als er nach Vorarbeit von Götz zum 3:1-Endstand für den FSV 08 „abstaubte“.

Dazwischen gab es hüben wie drüben die eine oder andere Großchance, die aber nichts einbrachte. Die Gäste vom Bruchwald hatten in der zweiten Halbzeit erheblich mehr Dampf gemacht, den Pfullingern ziemlich stark eingeheizt – und wenn man so will, letztlich den Brei mit einem passenden Rezept verdorben.

Text: wch / Bild: jul