Historie

FSV 08 Bissingen e. V.

Unsere Vergangenheit, unsere Tradition

Historie

Mythos Bruchwaldstadion

1908 - 1918 | Turbolentes erstes Jahrzehnt

1939 - 1945 | Vorzeitiges Ende des Spielbetriebs

1945 - 1948 | Der Fußball in Bissingen 'boomt'

1949 - 1950 | Der FSV wird gegründet

1952 - 1960 | Stadion 'Am Bruchwald' wird errichtet

1963 - 1973 | Die Junioren trumpfen auf

1975 - 1989 | Erste Gehversuche im Frauenfußball

1991 - 2003 | Die Basis wird gelegt

2004 - 2009 | Sportlich erfolgreichsten Jahre

2010 - 2013 | Weinheim Déjà-vu

2014 - | Das Stärkste, was Bissingen je gesehen hat

1908

Die Sportler Bächtle und Messer, beide aus Heilbronn stammend und in Bissingen arbeitend, begeistern eine Anzahl junger Einheimischer für die für damalige Zeiten in der kleinen Landgemeinde Bissingen/Enz unbekannte, neue Sportart Fußball. Nach einigen sportlichen Zusammentreffen gründen im Jahre 1908 14 junge Männer den „Fußballclub Viktoria Bissingen“. Zum 1. Vorsitzenden wird der damals 17-jährige Hermann Weil gewählt. Gespielt wird auf einem unebenen Gelände bei der Friedenseiche (nahe dem heutigen Ausflugslokal Schellenhof in Bissingen). Die Trikotfarbe ist blau-rot, und die Torstangen müssen durch den Flecken zum Spielfeld hingetragen werden.

1909/10

Die Mitgliederzahl steigt stetig an (über 45 Mitglieder), und neben Fußball nimmt auch der Leichtathletikbetrieb zu. Ebenso steigt die Anzahl der Feste und Feiern sowie die Teilnahme an Sportveranstaltungen benachbarter Vereine.

1913

Beitritt zum Arbeiterturnerbund.

1914-1918

Vorläufiges Ende für den Bissinger Fußball durch den 1. Weltkrieg. Viele Sportkameraden kehren nicht mehr aus dem Krieg zurück.

1939 – 1945

Im 2. Weltkrieg wird der Turnverein aufgelöst, was ein vorzeitiges Ende des Spielbetriebs zur Folge hat. Durch Einberufungen und letztendlich durch den Tod vieler Kameraden sind die Mannschaften stark dezimiert.

1945

Im Herbst nimmt die Sportvereinigung den Spielbetrieb wieder auf. Auf Anhieb Aufstieg in die Bezirksklasse, doch in der Folgesaison folgt bereits wieder der Abstieg.

1947/48

Erneuter Aufstieg in die Bezirksklasse. Der Fußball in Bissingen „boomt“.

1949/50

Die Fußballer trennen sich von der Sportvereinigung und gründen am 5. Januar 1950 einen eigenen Verein, den Fußballsportverein 08 Bissingen/Enz e. V. 105 Mitglieder nehmen an der Gründungsversammlung teil und stimmen mit gut 95 Prozent dem Vorhaben zu. Erhard Haecker, geschäftsführender Gesellschafter der Firma Grotz in Bissingen, wird der erste Vorsitzende des FSV 08 Bissingen.

1952

Aufstieg der 1. Mannschaft in die II. Amateurliga, Gruppe 2.

1954

Einweihung der neuen Platzanlage „Am Bruchwald“ im Juni. Das Vereinsmitteilungsblatt erscheint erstmals.

1955/56

Versetzung des Vereins ohne Zustimmung in die sehr spielstarke II. Amateurliga, Gruppe 1.

1958

Fünfzigjähriges Jubiläum wird in großem Rahmen im Liederkranzhaus in Bissingen gefeiert.

1960

Einweihung des neuen, selbst erbauten Club- und Jugendheims, das einen neuen Abschnitt in der Vereinshistorie bedeutet und als Grundlage für diverse Festlichkeiten und Veranstaltungen dient.

1963

Die 08-Junioren werden württembergischer Pokalsieger. Damals eine kleine Sensation angesichts der großen Vereine.

1965/66

Die 1.Mannschaft belegt nach Abschluss der Verbandsrunde den 3. Platz in der II. Amateurliga, Gruppe 1, was als großer Erfolg gewertet wird.

1966, 1970-1973

Anerkennungspreis des Württembergischen Fußballverbandes für gute Jugendarbeit.

1975

Umbau des Vereins- und Jugendheims. Das Clubheim wird verpachtet. Der erste Pächter ist die Familie Gall.
Endspiel der 08-B-Jugend um die Württembergische Meisterschaft gegen den VfB Stuttgart.

1977

Erste Gehversuche im Frauenfußball. Die Nullachterinnen nehmen an Hallenturnieren teil.

1978

Das Unternehmen Frauenfußball scheitert an einem zu schwach besetzten Kader.

1983

75-jähriges Jubiläum. Beim Festakt im Liederkranzhaus hält Ministerpräsident Lothar Späth eine Rede. Als Highlight der Festlichkeiten tritt die 1. Mannschaft vor über 4.000 Zuschauern gegen den Bundesligisten VfB Stuttgart an.
Bei der 33. Jahreshauptversammlung beträgt der Vereinsumsatz 137.000.- DM; im Vergleich dazu 1951: 2.846,20 DM.
Verleihung einer Auszeichnung der Sepp-Herberger-Stiftung für hervorragende Jugendarbeit.

1985

Neugründung der Frauen-Mannschaft.

1986/87

Die Frauen-Mannschaft nimmt am Spielbetrieb der Kreisliga Enz-Murr teil und wird auf Anhieb Sechster.

1989

Erneute Auflösung der Frauen-Mannschaft wegen Spielermangels.

1991

Einweihung des neu umgestalteten Sportplatzes. Die Uwe-Seeler-Portas-Elf tritt gegen die 1. Mannschaft der Männer an.

1995

Die 1. Mannschaft der Männer wird Meister der Kreisliga A, Staffel III, und steigt in die Bezirksliga auf.

2000

Die 1. Mannschaft der Männer wird Meister der Kreisliga A, Staffel III, und steigt erneut in die Bezirksliga auf.

2002

Der Verein erhält von der Robert-Bosch-Stiftung eine Ehrenurkunde für die erstklassige Partnerschaft mit dem FC Sucy-en-Brie (Frankreich).

2003

Die 2. Mannschaft der Männer wird Meister der Kreisliga C und steigt in die Kreisliga B auf.

Am 24. September startet die Internetpräsentation.

Der FSV 08 Bissingen erhält vom Stadtverband für Sport Bietigheim-Bissingen den Förderpreis für vorbildliche Jugendarbeit.

2004

Die 1. Männer-Mannschaft wird souveräner Bezirksmeister und steigt in die Landesliga auf. Im Endspiel um den Württembergischen Verbandspokal unterliegen die Nullachter dem Regionalligisten VfR Aalen. Die Saison 2003/04 ist bis dato sportlich gesehen eine der erfolgreichsten Spielzeiten.

2005

Oberbürgermeister Jürgen Kessing zeichnet bei der Sportlerehrung der Stadt Bietigheim-Bissingen die „Erste“ der Männer zur „Mannschaft des Jahres“ aus.

Die 1. Mannschaft der Männer wird in ihrer ersten Saison in der Landesliga Vizemeister und verpasst erst im dritten Relegationsspiel gegen den VfL Kirchheim/Teck den Aufstieg in die Verbandsliga Württemberg.

2006

Die 1. Mannschaft der Männer wird vorzeitig Meister der Landesliga und steigt zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte in die Verbandsliga Württemberg auf, die höchste Spielklasse in Württemberg.

2007

Die 1. Mannschaft der Männer schafft den Klassenerhalt in der Verbandsliga Württemberg.

Die 2. Mannschaft der Männer wird Meister der Kreisliga A und steigt in die Bezirksliga auf.

Ihre erste Saison schließt die im Sommer 2006 gegründete Frauen-Mannschaft auf dem fünften Tabellenplatz der Bezirksliga 3 Unterland ab.

2008

Am 24. Februar findet die Jubiläums Matinee „100 Jahre Fußball in Bissingen“ im Liederkranzhaus statt. Der Vizepräsident Leistungssport des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) MdB Eberhard Gienger, der Präsident des Württembergischen Fußball-Verbandes Herbert Rösch und Oberbürgermeister Jürgen Kessing gratulieren.

Die 1. Mannschaft der Männer schafft den Klassenerhalt in der Verbandsliga Württemberg und geht in die dritte Spielzeit.

Die 2. Mannschaft der Männer steigt nach nur einem Jahr Zugehörigkeit aus der Bezirksliga Enz-Murr ab.

Die Frauen-Mannschaft beendet eine durchwachsene Saison in der Bezirksliga 3 Unterland auf dem insgesamt enttäuschenden sechsten Platz.

Am 5. Juni findet der Spatenstich für den Neu- und Umbau des Vereins- und Jugendheimes statt. Oberbürgermeister Jürgen Kessing, Sportkreispräsident Matthias Müller und Architekt Matthias Freudenberger wünschen dem FSV 08 Bissingen bei seinem Großprojekt alles Gute und unfallfreies Bauen.

2009

Am 27. März wird das Richtfest für den Neu- und Umbau mit rund 60 Gästen gefeiert. Zimmerermeister Uwe Zirpins hält den Richtspruch.

Die 1. Mannschaft der Männer wird Vizemeister der Verbandsliga Württemberg. In der Relegation zum Aufstieg in die Oberliag Baden-Württemberg scheitert die Mannschaft an der TSG Weinheim. Beide Spiele verfolgen 3.700 Zuschauer.

Die 1. Mannschaft der Frauen belegt in der sehr starken, 13 Teams umfassenden Bezirksliga Platz acht.

2010

Der FSV 08 erhält eine neue Satzung. Achim Silcher wird nach neun Jahren als erster Vorsitzender verabschiedet. Ein Quintett leitet künftig Geschicke des Vereins: Horst Bangert, Bernd Dambacher, Dr. Sabine Dettling, Rolf Knorr und Rigo Mayer.

Die Frauen werden Meister der Bezirksliga 4 und steigen in die Regionenliga auf – ein historisches Ereignis, denn noch nie hat eine Bietigheim-Bissinger Frauenmannschaft im Fußball eine Meisterschaft errungen.

Am Ende einer verkorksten Saison landet die 1. Mannschaft der Männer auf Platz sechs der Verbandsliga Württemberg.

Die 2. Mannschaft der Männer wird Sechster der Kreisliga A3.

2011

Die 1. Mannschaft wird Vizemeister in der Verbandsliga und scheitert in der Relegation knapp an der TSG Weinheim.

2012

Die 1. Mannschaft steigt als Vizemeister über die Relegation in die höchste baden-württembergische Spielklasse, die Oberliga Baden-Württemberg, auf. Das bedeutet die höchste Spielklasse seit bestehen des Vereins.

2013

Die Aufstiegsmannschaft in die Oberliga Baden-Württemberg wird im Januar 2013 zur „Mannschaft des Jahres“ in Bietigheim-Bissingen gewählt.

Die 1. Mannschaft steigt nach einem unbefriedigendem Jahr in der Oberliga Baden-Württemberg wieder in die Verbandsliga ab. Alfonso Garcia kehrt zur neuen Verbandsligasaison 2013/14 als Trainer der 1. Mannschaft an den Bissinger Bruchwald zurück.

2013/14

Mit einer neu formierten Mannschaft nahm die Bruchwald-Elf das Unterfangen Wiederaufstieg auf. Das junge Team traf dabei auf starke Gegner wie dem späteren Meister VfR Aalen II. Bis kurz vor Ende hatte man das Erreichen des Ziels in eigener Hand und ging als Tabellenführer in den Endspurt der Saison. Ob der mangelnden Erfahrung oder der Angst vor dem Erfolg geschuldet. Am Ende blieb der Mannschaft nur Rang 3 und der Verbleib in der Verbandsliga Württemberg für ein weiteres Jahr.

2014/15

Der Kader wird gezielt verstärkt und so geht man als einer der Favoriten auf den Aufstieg in die neue Saison. Mit souveränen Auftritten und konstant starken Leistungen gelingt es der Favoritenrolle gerecht zu werden. Diesmal beweist die Mannschaft Charakter und Nervenstärke. Ein 0:1 Auswärtssieg am letzten Spieltag in Weiler genügt, um den Meistertitel und den direkten Aufstieg perfekt zu machen.

2015/16

Gekommen um zu bleiben – Anders als zuvor spielt die Bruchwald-Elf diesmal mutig und unbekümmert in der Oberliga Baden-Württemberg auf. Die Resultate lassen nicht lange auf sich warten. Selbst gegen Spitzenteams wie FC Nöttingen und SSV Ulm besteht das noch junge Team um Kapitän Oskar Schmiedel und erreicht mit dem 3. Platz das bis dahin beste Ergebnis der Vereinsgeschichte. Selbst ein Aufstieg war theoretisch möglich. Die Freude über das gute Abschneiden jedoch überwiegt.

Mit dem sensationellen Halbfinalerfolg über Drittligist Stuttgarter Kickers qualifiziert sich die 1. Mannschaft zum zweiten Mal für das Endspiel des wfv-Pokal. Im Gazi-Stadion empfängt man vor fast ausverkauften Haus Ligakonkurrent FV Ravensburg. Nach großem Kampf und dem Comeback nach einem 2:0 Rückstand, unterlag man dem an diesem Tag besseren Gegner. Die Teilnahme an der 1. DFB-Pokal Runde bleibt vorerst verwehrt.

2016/17

In der zweiten Oberliga-Saison in Folge verbesserte sich die Bruchwald-Elf sogar auf Platz 2 und wurde nicht nur Vizemeister, sondern auch als beste württembergische Mannschaft Württembergischer Meister. Im Pokal besiegte man erneut eine Profimannschaft, diesmal den Drittligist VfR Aalen. Nach einem sensationellen 5:3 Heimsieg schaffte man es ins Viertelfinale der diesjährigen Ausgabe. Dort bekam man, wie hätte es auch anders sein können, die Stuttgarter Kickers zugelost. Diesmal reichte es nicht für die erneute Sensation.

1908 | Die Anfänge

1920 - 1928 | Seit 1920 am Bruchwald

1954 - 1960 | Stadionanlage 'Am Bruchwald' wird errichtet

1975 | Erste Umbaumaßnahmen

1991 | Der Rasenplatz wird gedreht

2008 - 2009 | Letzte Umbaumaßnahmen bis heute

1908


Die Sportler Bächtle und Messer, beide aus Heilbronn stammend und in Bissingen arbeitend, begeistern eine Anzahl junger Einheimischer für die für damalige Zeiten in der kleinen Landgemeinde Bissingen/Enz unbekannte, neue Sportart Fußball. Nach einigen sportlichen Zusammentreffen gründen im Jahre 1908 14 junge Männer den „Fußballclub Viktoria Bissingen“.
Gespielt wird auf einem unebenen Gelände bei der Friedenseiche (nahe dem heutigen Ausflugslokal Schellenhof in Bissingen). Die Trikotfarbe ist blau-rot, und die Torstangen müssen durch den Flecken zum Spielfeld hingetragen werden.

1920/21


Ein neuer Platz am Bruchwald wird fertiggestellt. Der erste Gegner auf dem neuen Spielfeld an der Ziegelbergstraße ist der Stuttgarter Sportclub. Die 1. Mannschaft spielt in der B-Klasse.

1928


Die 1928 erbaute Liederhalle wird als Umkleideraum verwendet. Begleitet vom Musikverein, laufen die Spieler zum Platz.

1954


Einweihung der neuen Platzanlage „Am Bruchwald“ im Juni. Das Vereinsmitteilungsblatt erscheint erstmals.

1960


Einweihung des neuen, selbst erbauten Club- und Jugendheims, das einen neuen Abschnitt in der Vereinshistorie bedeutet und als Grundlage für diverse Festlichkeiten und Veranstaltungen dient.

1975


Umbau des Vereins- und Jugendheims. Das Clubheim wird verpachtet. Der erste Pächter ist die Familie Gall.
Endspiel der 08-B-Jugend um die Württembergische Meisterschaft gegen den VfB Stuttgart.

1991


Einweihung des neu umgestalteten Sportplatzes. Die Uwe-Seeler-Portas-Elf tritt gegen die 1. Mannschaft der Männer an.

2008


Am 5. Juni findet der Spatenstich für den Neu- und Umbau des Vereins- und Jugendheimes statt. Oberbürgermeister Jürgen Kessing, Sportkreispräsident Matthias Müller und Architekt Matthias Freudenberger wünschen dem FSV 08 Bissingen bei seinem Großprojekt alles Gute und unfallfreies Bauen.

2009


Am 27. März wird das Richtfest für den Neu- und Umbau mit rund 60 Gästen gefeiert. Zimmerermeister Uwe Zirpins hält den Richtspruch.